über mich

Akad. Jagdwirtin
Christine Fischer, MBA

Jagdkommunikation zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft

„Akzeptanz und Wirkung entstehen nicht durch digitale Reichweite allein, sondern durch Verständlichkeit, Kontext, Haltung und die Bereitschaft zum Dialog. – Christine Fischer

Wer ich bin

Ich bin seit 2008 im Besitz des Jagdscheins und jagdlich in Vorarlberg aktiv. Besonders prägen mich die Bergjagd und unsere heimischen Wildarten, deren Schutz und nachhaltige Bewirtschaftung mir ein zentrales Anliegen sind. Für mich ist Jagd untrennbar mit Verantwortung, Respekt und einem ethisch reflektierten Umgang mit Wildtieren und ihren Lebensräumen verbunden.

Gleichzeitig gilt mein besonderes Interesse der Frage, wie Jagd gesellschaftlich wahrgenommen wird und wie Verständigung zwischen Jägerschaft und Öffentlichkeit gelingen kann. Kommunikation verstehe ich dabei nicht als Ergänzung jagdlicher Praxis, sondern als einen wesentlichen Bestandteil verantwortungsvollen Handelns.

Ich arbeite an der Schnittstelle von Jagd, Wissenschaft und digitaler Öffentlichkeit. Dabei sehe ich mich als Impulsgeberin und Brückenbauerin zwischen Praxis und Forschung sowie zwischen unterschiedlichen Perspektiven auf Jagd und Gesellschaft.

Was ich tue

Ich arbeite daran, dass Jagd im öffentlichen Raum verständlich, verantwortungsvoll und dialogfähig vermittelt wird. Nicht als Rechtfertigung, sondern als sachlich fundierte, ethisch reflektierte und gesellschaftlich akzeptierte Praxis im Umgang mit Wildtieren und Kulturlandschaften. In einer Zeit, in der Bilder und Narrative aus sozialen Medien zunehmend Meinungen prägen, wird Jagd nicht mehr nur im Revier bewertet, sondern auch im digitalen Raum. Der Fokus liegt auf der Frage, wie jagdliche Praxis in sozialen Medien wirkt, welche Konflikte dadurch entstehen und wie Kommunikation zu mehr Verständnis statt zu Polarisierung beitragen kann.

Ziel ist es, Jägerinnen und Jäger dabei zu unterstützen, ihre Rolle im öffentlichen Diskurs – insbesondere in digitalen Öffentlichkeiten – kompetent, reflektiert und verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Die tragenden Säulen meiner Arbeit sind:

Digitale Öffentlichkeit

Ich analysiere, wie soziale Medien die Wahrnehmung der Jagd verändern und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für die Jägerschaft ergeben.

Wissenschaft & Forschung

Meine Arbeit verbindet empirische Forschung, wissenschaftliche Erkenntnisse und jagdliche Praxis zu einer fundierten Grundlage für Kommunikation und gesellschaftliche Einordnung.

Jagdkommunikation

Ich entwickle Strategien und Bildungsangebote, die Jägerinnen und Jäger dabei unterstützen, im öffentlichen Diskurs verantwortungsvoll, reflektiert und anschlussfähig zu kommunizieren.

Bildung & Wissenstransfer

Wissenschaftliche Erkenntnisse werden in praxisnahe Vorträge, Fachbeiträge und digitale Lernangebote übersetzt, die Orientierung für den jagdlichen Alltag geben.

Fachlicher Hintergrund

Ich bin akademische Jagdwirtin (BOKU University) und habe einen MBA in Digital Business an der Hochschule Burgenland abgeschlossen. In meiner Masterarbeit Fischer, C. (2024). Masterarbeit. habe ich empirisch untersucht, wie Jagd in sozialen Medien wahrgenommen wird – mit besonderem Fokus auf die Generation Z sowie auf die Wirkung von Bildkommunikation und sogenannten Erlegerbildern.

Diese Verbindung aus jagdlicher Praxis, wissenschaftlicher Analyse und digitaler Kommunikation bildet die Grundlage meiner Arbeit.

Rollen und Vernetzung

Als Sprecherin der Fachgruppe der akademischen Jagdwirt:innen (BOKU University) engagiere ich mich in der Vernetzung von Forschung, Praxis, Verbänden und Bildungsinstitutionen und führe Perspektiven und Fachkompetenzen zusammen. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die jagdliche Praxis zu übertragen, den fachlichen Austausch innerhalb der Jägerschaft nachhaltig zu stärken und lebenslanges Lernen zu fördern. Dabei setze ich bewusst auf Dialog, Kooperation und den Aufbau tragfähiger Netzwerke im gesamten deutschsprachigen Raum.

Ich verstehe mich als aktive Kommunikatorin und Brückenbauerin zwischen unterschiedlichen Herangehensweisen und Positionen. Mein Anspruch ist es, Dialog auf Augenhöhe zu ermöglichen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die fachlich fundiert, ethisch verantwortungsvoll und langfristig tragfähig sind. Ziel ist eine Jagd, die nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch gesellschaftlich anschlussfähig und zukunftsfähig gestaltet wird.

Kontakt & Austausch

Der persönliche Austausch ist mir ein besonderes Anliegen. Mein Herzensthema „Jagdkommunikation in sozialen Medien“ vermittle ich in Vorträgen und Fachveranstaltungen und bringe sie in den Dialog zwischen Jägerschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit ein.

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und den gemeinsamen Austausch.