Akad. Jagdwirtin
Christine Fischer, MBA
Jagdkommunikation zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft
„Akzeptanz und Wirkung entstehen nicht durch digitale Reichweite, sondern durch Verständlichkeit, Kontext, Haltung und die Bereitschaft zum Dialog.„
Christine Fischer
Profil auf einen blick
Expertise, Erfahrung und Haltung
Brücken bauen. Netzwerke stärken. Dialog auf Augenhöhe ermöglichen.
Jagdkommunikation bedeutet für mich, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen, wissenschaftliche Erkenntnisse mit jagdlicher Praxis zu verbinden und Räume für einen sachlichen, respektvollen und anschlussfähigen Dialog zu schaffen. Dabei arbeite ich mit Verbänden, jagdlichen Institutionen, Wissenschaft und Praxis zusammen.
Akademische Qualifikation
Akademische Jagdwirtin (BOKU University) ·
MBA (Digital Business,
Hochschule Burgenland)
Jagdliche Praxis
Jagdschein seit 2008 · jagdlich aktiv in Vorarlberg · besondere Passion für Bergjagd · geprägt von einem tierethisch verantwortungsvollen und nachhaltigen Jagdverständnis
Funktionen & Netzwerke
Sprecherin Jagdwirt-Alumni (BOKU University) · Mitglied der deutschen Delegation des CIC · Zusammenarbeit mit Jagdverbänden und jagdlichen Institutionen
Thematische Schwerpunkte
Jagdkommunikation · digitale Öffentlichkeiten · gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz · Bildwirkung · Dialog und Verantwortung
Wissenschaft, Bildung & Wissenstransfer
Vorträge · Fachartikel · Bildungsangebote
an der Schnittstelle von Jagdpraxis, Wissenschaft und gesellschaftlicher Kommuniaktion · seit über zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelt
Wirkungsraum
Tätig im gesamten deutschsprachigen Raum · Lebensmittelpunkt Schweiz · enge fachliche und jagdliche Verbindung nach D, Ö und Südtirol · länderübergreifender Austausch mit Verbänden und Institutionen
Wer ich bin
Ich bin seit 2008 im Besitz des Jagdscheins und jagdlich in Vorarlberg aktiv. Besonders prägen mich die Bergjagd und unsere heimischen Wildarten, deren Schutz und nachhaltige Bewirtschaftung mir ein zentrales Anliegen sind. Für mich ist Jagd untrennbar mit Verantwortung, Respekt und einem ethisch reflektierten Umgang mit Wildtieren und ihren Lebensräumen verbunden.
Gleichzeitig gilt mein besonderes Interesse der Frage, wie Jagd gesellschaftlich wahrgenommen wird und wie Verständigung zwischen Jägerschaft und Öffentlichkeit gelingen kann. Kommunikation verstehe ich dabei nicht als Ergänzung jagdlicher Praxis, sondern als einen wesentlichen Bestandteil verantwortungsvollen Handelns.
Ich arbeite an der Schnittstelle von Jagd, Wissenschaft und digitaler Öffentlichkeit. Dabei sehe ich mich als Impulsgeberin und Brückenbauerin zwischen Praxis und Forschung sowie zwischen unterschiedlichen Perspektiven auf Jagd und Gesellschaft.
Was ich tue
Ich arbeite daran, dass Jagd im öffentlichen Raum verständlich, verantwortungsvoll und dialogfähig vermittelt wird. Nicht als Rechtfertigung, sondern als sachlich fundierte, ethisch reflektierte und gesellschaftlich akzeptierte Praxis im Umgang mit Wildtieren und Kulturlandschaften. In einer Zeit, in der Bilder und Narrative aus sozialen Medien zunehmend Meinungen prägen, wird Jagd nicht mehr nur im Revier bewertet, sondern auch im digitalen Raum. Der Fokus liegt auf der Frage, wie jagdliche Praxis in sozialen Medien wirkt, welche Konflikte dadurch entstehen und wie Kommunikation zu mehr Verständnis statt zu Polarisierung beitragen kann.
Ziel ist es, Jägerinnen und Jäger dabei zu unterstützen, ihre Rolle im öffentlichen Diskurs – insbesondere in digitalen Öffentlichkeiten – kompetent, reflektiert und verantwortungsvoll wahrzunehmen.
Fachlicher Hintergrund
Ich bin akademische Jagdwirtin (BOKU University) und habe einen MBA in Digital Business an der Hochschule Burgenland abgeschlossen. In meiner Masterarbeit (Fischer, C. (2024). Masterarbeit) habe ich empirisch untersucht, wie Jagd in sozialen Medien wahrgenommen wird – mit besonderem Fokus auf die Generation Z sowie auf die Wirkung von Bildkommunikation und sogenannten Erlegerbildern.
Diese Verbindung aus jagdlicher Praxis, wissenschaftlicher Analyse und digitaler Kommunikation bildet die Grundlage meiner Arbeit.
Rollen und Vernetzung
Als Sprecherin der Fachgruppe der akademischen Jagdwirt:innen (BOKU University) engagiere ich mich in der Vernetzung von Forschung, Praxis, Verbänden und Bildungsinstitutionen und führe Perspektiven und Fachkompetenzen zusammen. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die jagdliche Praxis zu übertragen, den fachlichen Austausch innerhalb der Jägerschaft nachhaltig zu stärken und lebenslanges Lernen zu fördern. Dabei setze ich bewusst auf Dialog, Kooperation und den Aufbau tragfähiger Netzwerke im gesamten deutschsprachigen Raum.
Ich verstehe mich als aktive Kommunikatorin und Brückenbauerin zwischen unterschiedlichen Herangehensweisen und Positionen. Mein Anspruch ist es, Dialog auf Augenhöhe zu ermöglichen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die fachlich fundiert, ethisch verantwortungsvoll und langfristig tragfähig sind. Ziel ist eine Jagd, die nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch gesellschaftlich anschlussfähig und zukunftsfähig gestaltet wird.
Kontakt & Austausch
Der persönliche Austausch ist mir ein besonderes Anliegen. Mein Herzensthema „Jagdkommunikation in sozialen Medien“ vermittle ich in Vorträgen und Fachveranstaltungen und bringe sie in den Dialog zwischen Jägerschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit ein.
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und den gemeinsamen Austausch.
